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Kammeranlagen FERA, WEBA und MFR

MTM KAMMERANLAGEN

Flexible Reinigung für Korbware und Einzelteile

MTM Kammeranlagen der Typen FERA, WEBA und MFR eignen sich für die industrielle Reinigung von Schüttgut in Körben sowie von positionierten Einzelteilen. Je nach Anlagenkonzept lassen sich Spritzwaschen, Flutinjektionswaschen, Spülen, Passivieren oder Konservieren und Trocknen prozesssicher kombinieren

MTM bietet hier die ideale Lösung:

Die Kammeranlagen FERA, WEBA und MFR vereinen Spritzwaschen, Flutinjektionswaschen, Spülen, Passivieren oder Konservieren sowie Trocknen in einem abgestimmten Anlagenkonzept. Während FERA und WEBA alle Prozessschritte nacheinander in einer Behandlungskammer ausführen, ermöglicht die MFR durch zwei oder drei hintereinander angeordnete Kammern parallel ablaufende Verfahren und einen höheren Chargendurchsatz.

Einkammer- und Mehrkammertechnik

FERA, WEBA und MFR

Mehrstufige Reinigungsprozesse

Waschen, Spülen, Konservieren und Trocknen

Rotation und Schwenkbewegung

Variable Beaufschlagung des Waschguts

Patentierter Medienrücklauf

Medienverschleppung deutlich reduzieren

ANLAGENFAMILIE

Was ist die MTM FERA und WEBA?

FERA und WEBA: kompakte Einkammeranlagen

In diesen Kammeranlagen laufen die verfahrenstechnischen Schritte nacheinander ab. Die jeweiligen Prozesszeiten addieren sich zur Be- und Entladezeit. Das kompakte Prinzip eignet sich für zahlreiche Reinigungsaufgaben in der Metall- und Kunststoffindustrie.

ANLAGENFAMILIE

Was ist die MTM FERA, WEBA und MFR?

MFR: Mehrstationen-Flutkammer-Reinigungsanlage

Die MFR besteht vorzugsweise aus zwei oder drei separat angeordneten Kammern. Mehrere Chargen können gleichzeitig unterschiedliche Verfahrensschritte durchlaufen. Das erhöht die Durchsatzleistung gegenüber einer Einkammeranlage wesentlich.

FERA UND WEBA · VERFAHRENSABLAUF

Wie funktionieren die MTM Einkammeranlagen FERA und WEBA?

Bei FERA und WEBA werden Korbware oder Einzelteile manuell oder über eine automatische Beladeeinrichtung in die Behandlungskammer eingebracht. Nach dem Schließen der Kammer laufen die festgelegten Verfahrensschritte nacheinander in derselben Kammer ab.

01

Beladen

Manuell oder automatisch mit Korb, Warenträger oder Einzelteil.

02

Vorreinigen

Spritzvorreinigung zur Entfernung loser Rückstände.

03

Intensivreinigen

Flutinjektionsreinigung, unterstützt durch Rotation oder Schwenken.

04

Spülen & Schützen

Spritz- oder Flutinjektionsspülen sowie optionale Konservierung.

05

Trocknen

TrocknenWarmluft-Zirkulationstrocknung oder Vakuumtrocknung

MFR · MEHRKAMMERTECHNIK

So funktioniert die MTM Kammeranlage MFR

Je nach geforderter Durchsatzleistung besteht die MFR aus zwei oder drei hintereinander angeordneten Kammern, die durch Türen voneinander getrennt sind. Die MFR wird nicht von Hand, sondern über ein Beladesystem beschickt. Ein integriertes Transportsystem befördert jede Charge von einer Behandlungskammer in die nächste. Dadurch können die beschriebenen Reinigungs-, Spül- und Trocknungsprozesse zeitlich parallel ablaufen und der Durchsatz gegenüber Einkammeranlagen wesentlich gesteigert werden

2 oder 3 Kammern

Manuell oder automatisch mit Korb, Warenträger oder Einzelteil.

Automatische Beladung

Beschickung über ein abgestimmtes Beladesystem

Parallele Prozesse

Höhere Durchsatzleistung durch zeitgleichen Ablauf

REINIGUNGS- UND FOLGEPROZESSE

Verfahren in einer abgestimmten Anlage

MTM Kammeranlagen verbinden marktübliche Reinigungs- und Entfernungsverfahren mit nachfolgender Konservierung sowie Vakuum- oder Warmluft-Zirkulationstrocknung. Sie eignen sich besonders für Bauteile nach spanender Bearbeitung und Umformprozessen.

Spritzwaschen
Gezielte Beaufschlagung im Stillstand, unter Rotation oder Schwenkbewegung.

 Flutinjektion
Tauchprozess zur intensiven Reinigung von Hohl- und Zwischenräumen.

Spülen
Nachreinigung mit den abgestimmten Spritz- und Flutverfahren.

Konservieren
Schutzbehandlung im Tauch- oder Spritzverfahren.

Warmlufttrocknen
Zirkulationstrocknung für robuste und wirtschaftliche Abläufe.

Vakuumtrocknen
Sichere Entfernung von Restfeuchte aus komplexen Geometrien.

MTM MEDIENRÜCKLAUF

Wie wird die Medienverschleppung reduziert?

Der patentierte MTM Medienrücklauf vermeidet weitgehend nicht leer laufende Bereiche in der Rücklaufverrohrung, wie sie bei marktüblichen Verteilungen über Kugelhähne oder Klappenventile entstehen können. Dadurch werden Medienverschleppungen reduziert, längere Badstandzeiten unterstützt und Kosten reduziert, ohne Medienwechsel. Das System ist vakuumdicht ausgeführt.

Auswirkung auf den Betrieb

Weniger Medienübertrag zwischen den Prozessstufen bedeutet stabilere Bäder, geringeren Wechselbedarf und eine bessere Grundlage für reproduzierbare Reinigungsergebnisse.

TECHNISCHE VORTEILE

Die wichtigsten Vorteile der MTM Kammeranlagen

01

Patentgeschützter Medienrücklauf

Minimierte Verschleppung unterstützt lange Badstandzeiten und stabile Prozesse.

02

Variabler Spritzwinkel

Optional schwenkende Düsenstöcke verändern den Spritzwinkel kontinuierlich.

03

Bewegtes Waschgut

Rotation oder Schwenkbewegung verbessert die allseitige Beaufschlagung.

04

Skalierbarer Durchsatz

Die MFR parallelisiert Prozessschritte in zwei oder drei Kammern.

05

Patentgeschütztes Wärmepumpensystem

Es wird in diesen Systemen die Abwärme der Reinigungsanlagen selbst als Wärmequelle und nicht die Hallenluft verwendet.

Dadurch benötigen Sie keinen größeren Energieaufwand für Ihre Hallenheizung.

ANWENDUNGSBEREICHE

Für welche Anwendungen eignen sich die Kammeranlagen?

FERA, WEBA und MFR reinigen Bauteile nach Drehen, Fräsen, Schleifen und Umformen. Verarbeitet werden Schüttgüter in Körben ebenso wie einzeln positionierte Werkstücke.

Automobilindustrie

Maschinenbau

Metallverarbeitung

Kunststoffindustrie

Korbware

Serienteile

Komplexe Einzelteile

Verschmutzung

Welche Fertigungsrückstände können behandelt werden?

Schleifrückstände

Schneidöle

Minimalmengenschmierung

Späne

Korrosionsschutzmittel

Tiefziehrückstände

Wann ist eine andere Anlagenarchitektur sinnvoll? Bei Feinstreinigung, besonders kurzen Taktzeiten oder gezielter Bearbeitung von Bohrungsverschneidungen – etwa durch Hochdruckwasserstrahl- oder Bürstentgratung – prüft MTM alternative Anlagenkonzepte

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zu MTM Kammeranlagen

FERA, WEBA und MFR

Die wichtigsten Antworten zu Einkammer- und Mehrkammertechnik, Spritz- und Flutinjektionsreinigung, Medienpflege, Trocknung, Automation, Qualität und Projektierung.

Können MTM Kammeranlagen Waschen, Spülen, Konservieren und Trocknen kombinieren

Ja. Je nach Projekt können Spritzwaschen, Flutinjektionswaschen, Spritz- oder Flutinjektionsspülen, Passivieren beziehungsweise Konservieren sowie Warmluft-, Hybrid- oder Vakuumtrocknung kombiniert werden. Nicht jede Anlage benötigt alle Verfahrensstufen.

FERA und WEBA sind Einkammeranlagen: Die festgelegten Verfahrensschritte laufen nacheinander in derselben Behandlungskammer ab. Die FERA ist mit mehr Optionen möglich.

Die MFR besitzt zwei oder drei hintereinander angeordnete Kammern. Dadurch können unterschiedliche Chargen gleichzeitig gereinigt, gespült oder getrocknet werden. Die Verfahrensschritte laufen zeitgleich ab.

Es wird dadurch ein wesentlich höherer Durchsatz erreicht.

FERA und WEBA eignen sich für kompakte, flexible Reinigungsaufgaben mit aufeinanderfolgenden Prozessen. Eine MFR ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Verfahrensschritte, kurze Taktzeiten oder ein höherer Chargendurchsatz gefordert sind. Die Auswahl richtet sich nach Bauteil, Prozessfolge, Behandlungszeiten, Takt, Platzbedarf und Automatisierungsgrad.

Ja. MTM Kammeranlagen können für Schüttgut in Prozesskörben, Bauteile auf Werkstückträgern und geeignet positionierte Einzelteile ausgelegt werden. Korb, Aufnahme, Beladung und Warenbewegung werden an Gewicht, Schwerpunkt, Geometrie und Qualitätsziel angepasst.

Die ausgewerteten Angebote umfassen unter anderem Statorgehäuse, Armaturen, Naben, Achsschenkel, Bremsscheiben, Drehteile, Frästeile, Hydraulikkomponenten, Pneumatikkomponenten, Ventile sowie weitere Metall- und Serienteile. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite, ersetzen aber keine projektspezifische Machbarkeitsprüfung.

Die Anlagen können für Bearbeitungsöle, Kühlschmierstoffe, Emulsionen, Zieh- und Konservierungsöle, lose Späne, Schleifrückstände und andere lösliche Fertigungsrückstände ausgelegt werden. Fest verklemmte, verpresste oder angerostete Späne werden nicht pauschal als entfernbar zugesagt.

Durch Rotation oder Schwenken werden die Bauteile aus wechselnden Richtungen beaufschlagt. Schöpfstellen können besser entleert, Schattenbereiche reduziert und Reinigung sowie Trocknung unterstützt werden. Optional bewegte Düsenstöcke erzeugen zusätzlich einen variierenden Spritzwinkel.

 

Ja. FERA und WEBA können je nach Projekt manuell, über Rollenbahnen oder durch eine automatische Beladeeinrichtung beschickt werden. Die MFR wird mit einem Belade- und Transportsystem ausgeführt, das die Chargen nacheinander in die getrennten Behandlungskammern befördert.

Je nach Bauteilgeometrie und Restfeuchteanforderung kommen Warmluft-Zirkulationstrocknung, Hybridtrocknung aus Heißluft und Vakuum oder reine Vakuumtrocknung infrage. Sacklöcher, Kapillaren, Werkstofftemperatur und der nachfolgende Prozess bestimmen die Auswahl.

Der patentierte MTM-Medienrücklauf vermeidet weitgehend nicht leerlaufende Bereiche in der Rücklaufverrohrung. Zusammen mit definierten Abtropfzeiten und geeigneter Warenbewegung wird die Verschleppung von Wasch- und Spülmedien reduziert. Das unterstützt stabile Bäder und längere Medienstandzeiten. Dem folgen wesentliche Reduzierungen der Betriebskosten.

Der patentierte MTM-Medienrücklauf ist entscheidend.

Je nach Angebot werden Grob- und Druckfiltration, Ölabscheider, Schwadenkondensator, kaskadierte Medientanks, Dosierung oder das MTM Fluid Control System eingesetzt. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Schmutzfracht, Chemie, Durchsatz und gefordertem Sauberkeitsniveau ab.

In einer MFR laufen die Verfahrensschritte in zwei oder drei getrennten Kammern zeitlich parallel. Während eine Charge gewaschen wird, kann eine andere bereits gespült oder getrocknet werden. Dadurch addieren sich die Behandlungszeiten nicht vollständig zu einem einzigen Kammerzyklus.

Ja, wenn Werkstückaufnahme, Warenbewegung, Prozessparameter und Teileidentifikation für die Varianten ausgelegt sind. In ausgewerteten Angeboten wurden mehrere vorwählbare Waschprogramme sowie eine textbasierte Teileverwaltung vorgesehen. Die konkrete Anzahl wird projektspezifisch festgelegt.

 

Die Zielwerte werden mit einer vereinbarten Prüfmethode und einem klaren Gültigkeitsbereich abgesichert. Je nach Anwendung gehören dazu Restschmutz- und Partikelanalyse, Fettfreiheit, Restfeuchte, Spülwasserleitfähigkeit oder Oberflächenprüfung. Versuche mit Originalteilen sind für belastbare Zusagen besonders wichtig.

Es gibt keinen pauschalen Standardtakt. In einem dokumentierten FERA-Projekt wurde für ein großes Statorgehäuse ein Takt von 10 Minuten angesetzt. Ein MFR-Angebot nennt etwa 17 Chargen pro Stunde. Diese Werte gelten nur für die jeweiligen Bauteile und Prozessfolgen; verbindlich ist die projektspezifische Taktrechnung.

Nutzraum und Zuladung werden für jedes Projekt festgelegt. Ein ausgewertetes FERA-Projekt berücksichtigte bis zu 600 x 800 x 540 Millimeter und 100 Kilogramm. In einem MFR-Beispiel waren 600 x 400 x 300 Millimeter vorgesehen. Diese Werte sind Anwendungsbeispiele und keine allgemeinen Baureihengrenzen.

MTM baut aber auch Sonderanlagen mit mehreren Tonnen Bauteilgewicht, zum Beispiel für Großmotorenhersteller, Notstromaggregate, Windkraftgetriebe, etc. 

Die Aufstellfläche ergibt sich aus Kammer, Medientanks, Filtration, Trocknung, Beladung, Wartungszonen und Automation. Ein dokumentiertes FERA-Konzept lag bei etwa 4.800 x 3.000 x 3.000 Millimetern, ein MFR-Konzept bei etwa 5.000 x 4.000 x 3.000 Millimetern. Maßgeblich ist ausschließlich das freigegebene Projektlayout.

Benötigt werden Bauteilzeichnung oder 3D-Daten, Werkstoff, Abmessungen, Gewicht, Varianten, Korb- oder Einzelteilhandling, Vorprozess, Verschmutzung, Zielsauberkeit, Restfeuchte, gewünschte Prozessfolge, Chemie, Takt, Schichtmodell, Automatisierung, Werksmedien und Prüfmethode.

MTM Kammeranlagen werden projektspezifisch ausgelegt. Der Preis hängt unter anderem von Nutzraum, Anzahl der Kammern und Medientanks, Reinigung und Spülung, Filtration, Trocknung, Beladung, Automation, Werkstückaufnahmen, Dokumentation und Abnahmeumfang ab. Eine belastbare Kostenaussage ist erst nach technischer Klärung möglich.

Typische Bauteile und Prozesse

Projektablauf mit MTM

1. Anwendung klären

Bauteil, Verschmutzung, Qualitätsziel, Takt und Folgeprozess erfassen.

2. Machbarkeit bewerten

Verfahren, Roboterhandling, Werkstückaufnahme und Anlagenarchitektur vergleichen.

3. Originalteilversuche

Prozessfenster und Prüfmethode unter realistischen Bedingungen bestätigen.

4. Anlage projektieren

Stationen, Medienkreise, Automation, Sicherheitstechnik und Schnittstellen festlegen.

5. Abnahme vorbereiten

Grenzwerte, Prüfplan, Dokumentation und Schulung verbindlich definieren.

6. Auftrag

MTM GmbH

Die Kammeranlagen von MTM überzeugen mit besten Reinigungsergebnissen!

MTM GmbH

Anwendungsbereiche

Reinigen nach thermischer Entgratung, Batteriewannen / Batteriekasten, diverse Kleinteile, Entfettung, Oberflächenentfettung, Metallreinigung, Bremssattel, Bremsscheibe, Differentialgehäuse, Differentialgetriebe, Passivierung, Motorträger, Bauteile vor dem Kleben, Baugruppen Auto, Karosserie Teile, ….

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MTM Meißner Technik Müllenbach GmbH – industrielle Teilereinigung, Entgraten und Automatisierung für anspruchsvolle Fertigungsprozesse