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MTM-ROBOTERGESTÜTZTES BEARBEITUNGS- UND REINIGUNGSZENTRUM TYP FINISHER

MTM ROBOTERZELLE • FINISHER

Gezieltes Entgraten und mehrstufige Reinigung in einer Roboterzelle

Der MTM FINISHER kombiniert Bürstentgraten, Hochdruckentgraten und Fräsentgraten mit Reinigen, Spülen, Passivieren oder Konservieren sowie anschließender Trocknung. Ein 6-Achs-Roboter übernimmt die Bauteilhandhabung und positioniert die zu behandelnden Bereiche gezielt an den Bearbeitungswerkzeugen und Reinigungsdüsen. .

MTM bietet hier die ideale Lösung:

Der FINISHER verbindet die Funktionen einer industriellen Reinigungsanlage mit gezielten Bearbeitungsschritten, wie sie aus einem Bearbeitungszentrum bekannt sind. Neben mehrstufigen Nassprozessen können beispielsweise Bohrungsverschneidungen entgratet und Tieflochbohrungen mit Hochdrucklanzen behandelt werden.

Die Anlage ist für wässrige und nichtwässrige Prozesse ausgelegt. Bauteilzuführung, Werkzeuge und Trocknungsverfahren werden auf die jeweilige Aufgabe abgestimmt.

Bearbeiten und Reinigen

Entgraten und mehrstufige Nassprozesse in einem Anlagenkonzept

Zwei Grundgrößen

Standardgrößen mit Möglichkeit zur projektspezifischen Anpassung.

Flexible Bauteilzuführung

Einzelteile, Werkstückträger oder Korbware.

ANLAGENKONZEPT

Was ist der MTM FINISHER und welche Aufgaben löst er?

Mehr als eine industrielle Waschmaschine

Der MTM FINISHER ist eine Roboterzelle, deren Funktionsumfang dem eines Bearbeitungszentrums aufgreift und diese mit der präzisen wässrigen Reinigung verbindet. Sie verbindet klassische Reinigungs- und Oberflächenbehandlungsprozesse mit der gezielten Bearbeitung definierter Bauteilbereiche.

Angetriebene Bürsten, Fräswerkzeuge und in Bohrungen einfahrende Hochdrucklanzen ermöglichen unterschiedliche Entgrataufgaben. Die Bearbeitungswerkzeuge befinden sich in der Prozesszelle; der Roboter bleibt außerhalb des Nassbereichs.

ANLAGENKONZEPT

BAUREIHENGRÖSSEN

Zwei Grundgrößen für unterschiedliche Bauteilabmessungen

Die Auswahl der Ausführung richtet sich nach Bauteilgeometrie, Bearbeitungsaufgabe und erforderlicher Prozessausstattung.

Werkstücke

Bauteilabmessungen

FINISHER – Grundgröße 1

200 × 300 × 200 mm

FINISHER – Grundgröße 2

400 × 500 × 400 mm

ROBOTERGESTÜTZTE BEARBEITUNG

Wie funktioniert der MTM FINISHER?

Der 6-Achs-Roboter übernimmt neben der Be- und Entladung die gezielte Handhabung im Bearbeitungsprozess. Er führt den zu behandelnden Bereich des Bauteils an das jeweilige Werkzeug.

Dadurch können unterschiedliche Bearbeitungsstellen nacheinander angefahren und mit anschließenden Reinigungs-, Spül- und Schutzprozessen kombiniert werden.

01

Bauteile zuführen

Über eine Be- und Entladeschublade, auf Werkstückträgern über eine Förderbahn oder als Korbware.

02

Gezielt positionieren

Der Roboter richtet den zu behandelnden Bauteilbereich zum jeweiligen Werkzeug aus.

03

Bearbeiten und entgraten

Bürsten, Fräswerkzeuge oder Hochdrucklanzen bearbeiten die vorgesehenen Stellen.

04

Reinigen, spülen und schützen

Die ausgelegten Nassprozesse ergänzen die mechanische Bearbeitung.

05

Trocknen und entladen

Nach der gewählten Trocknung werden die Bauteile aus dem Prozess herausgeführt.

Die tatsächliche Reihenfolge wird für die jeweilige Aufgabe festgelegt. Einzelne Prozesse können teilweise parallel ablaufen; robotergestützte Werkzeugbearbeitungen erfolgen Schritt für Schritt.

BEARBEITUNGS- UND FOLGEPROZESSE

Verfahren in einer abgestimmten Anlage

Der FINISHER kombiniert je nach Ausstattung unterschiedliche Entgratverfahren mit mehrstufigen Reinigungs- und Folgeprozessen.

01

Flutreinigung

Nassreinigung als Bestandteil der abgestimmten Prozessfolge.

02

Hochdruckentgraten

Gezielte Behandlung von Bohrungsverschneidungen und Tieflochbohrungen mit Hochdrucklanzen.

03

Bürstentgraten

Bearbeitung definierter Bauteilbereiche mit angetriebenen Bürstwerkzeugen.

04

Fräsentgraten

Gezielte Entgratung mit Fräswerkzeugen.

05

Spülen und Dampfspülen

Spülprozesse entsprechend der vorgesehenen Anlagenauslegung.

06

Passivieren und Konservieren

Oberflächenbehandlung als Bestandteil der festgelegten Prozessfolge.

07

Warmluftabblasen und Circo-Trocknung

Optionale Trocknung mit Warmluft beziehungsweise im Zirkulationsverfahren.

08

Vakuumtrocknung

Alternative Trocknungsoption entsprechend der Bauteil- und Prozessanforderungen.

HANDHABUNG UND INTEGRATION

Flexible Be- und Entladung

Der MTM FINISHER kann mit einer Schublade zur Be- und Entladung von Einzelteilen ausgestattet werden. Alternativ lassen sich Bauteile auf Werkstückträgern über eine Förderbahn zuführen. Auch die Handhabung von Korbware ist möglich.

Zuführung und Werkstückaufnahme werden passend zur Bauteilgeometrie und zur vorgesehenen Bearbeitung ausgelegt.

TECHNISCHE VORTEILE

Die wichtigsten Vorteile des MTM FINISHERS

01

Gezielte Bauteilbearbeitung

Der 6-Achs-Roboter positioniert die zu behandelnden Bereiche an Bürsten, Fräswerkzeugen und Hochdrucklanzen.

02

Kombinierte Verfahren

Optional schwenkende Düsenstöcke verändern den Spritzwinkel kontinuierlich.

03

Flexible Auslegung

Zwei Grundgrößen und projektspezifische Anpassungen ermöglichen unterschiedliche Bauteilabmessungen.

.

04

Unterschiedliche Zuführmöglichkeiten

Einzelteile, Werkstückträger und Korbware können entsprechend der Anlagenkonfiguration gehandhabt werden.

05

Wahlweise Trocknung

Warmluftabblasen, Circo-Trocknung und Vakuumtrocknung stehen als Optionen zur Verfügung.

06

Roboter außerhalb des Nassbereichs

Die Bearbeitungswerkzeuge sind innerhalb der Prozesszelle angeordnet, während der Roboter außerhalb des Nassbereichs bleibt.

ANWENDUNGSBEREICHE

Für welche Aufgaben eignet sich der FINISHER?

Der MTM FINISHER eignet sich für Bauteile, bei denen gezielte Entgratung und mehrstufige Reinigung miteinander kombiniert werden sollen.

Entgraten von Bohrungsverschneidungen

Hochdruckentgraten von Tieflochbohrungen

Bürstentgraten definierter Bereiche

Gezieltes Fräsentgraten

Mehrstufiges Reinigen und Spülen

Passivieren oder konservieren

Trocknen nach der Nassbehandlung

Verschmutzung

Welche Fertigungsrückstände können behandelt werden?

Kühlschmierstoffe

Bearbeitungsöle

Lose Späne

Flittergrate

Korrosionsschutzmittel

Tiefziehrückstände

Wann ist eine andere Anlagenarchitektur sinnvoll? Eine andere Anlagenarchitektur kann sinnvoll sein, wenn keine gezielte robotergestützte Bearbeitung erforderlich ist, Bauteilabmessungen oder Gewicht den vorgesehenen Arbeitsbereich überschreiten oder die geforderte Taktzeit ein anderes Prozesskonzept verlangt. Je nach Aufgabe kommen beispielsweise Kammer-, Durchlauf- oder Kreiskammeranlagen etc. infrage. Entscheidend sind Bauteilgeometrie, Reinigungsanforderungen, Durchsatz und die Einbindung in die Fertigung.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zum MTM FINISHER

Was ist der MTM FINISHER?

Der MTM FINISHER ist ein robotergestütztes Bearbeitungs- und Reinigungszentrum. Je nach Ausstattung kombiniert er Vorreinigung, gezielte Hochdruckreinigung oder Hochdruckentgratung, Bürstentgraten, Spülen, Abblasen und Vakuumtrocknung.

Die ausgewerteten Angebote berücksichtigen unter anderem Ausgleichsgetriebegehäuse, Kurbelgehäuse und Zylinderköpfe sowie Hydraulikkomponenten, Pneumatikkomponenten, Steuerplatten für Getriebe, Elektromotoren, Rotoren und Statoren, Ventile usw.

Ja, bei geeigneter Zugänglichkeit und abgestimmter Werkzeugauslegung. Ein Angebot beschreibt die gezielte Entfernung von Flittergraten an Bohrungsverschneidungen unter 5 mm. Die Eignung für das konkrete Bauteil wird anhand der Geometrie und durch Versuche geprüft.

Beim Hochdruckreinigen werden Rückstände gezielt aus dem Bauteil entfernt. Beim Hochdruckentgraten wird der Wasserstrahl zusätzlich zum Abtrennen geeigneter Grate eingesetzt. Druck, Düsen und Bewegungsablauf werden für die jeweilige Aufgabe festgelegt.

Beim Hochdruckreinigen werden Rückstände gezielt aus dem Bauteil entfernt. Beim Hochdruckentgraten wird der Wasserstrahl zusätzlich zum Abtrennen geeigneter Grate eingesetzt. Druck, Düsen und Bewegungsablauf werden für die jeweilige Aufgabe festgelegt.

Der Roboter übernimmt die Bauteile, transportiert sie zwischen den Stationen und positioniert sie an den Reinigungs- oder Entgratwerkzeugen. Dadurch können definierte Oberflächen und Bohrungen gezielt aus unterschiedlichen Richtungen behandelt werden.

Der Roboter ist außerhalb der Behandlungskammer angeordnet. In den beschriebenen FINISHER-2-Ausführungen gelangen jedoch selbst die nach IP67 geschützten und mit einem wesentlichen Schutz versehenen Achsen 5 und 6 in den mit einer patentierten Abdeckung versehenen Nassbereich. Die konkrete Abdichtung und Greiferausführung richten sich nach dem Anlagenkonzept.

Ja. Die Angebote beschreiben Bürstwerkzeuge als bedarfsgerechte Ausstattung beziehungsweise Option zur Restentgratung. Welche Stellen bearbeitet werden können, hängt von Werkzeug, Bauteilzugänglichkeit und Roboterführung ab.

Möglich sind manuelle Be- und Entladeschubladen sowie eine Anbindung an automatische Förder- und Handlingsysteme. Die Angebote enthalten auch Rollenbahnkonzepte und eine Schnittstelle zu einem externen Beladeroboter. Die Ausführung wird an die Fertigung angepasst.

Ja. Mehrere Angebote sehen Paletten oder Werkstückträger und dafür angepasste Robotergreifer vor. Aufnahme, Greifpunkte und zulässige Zuladung werden zusammen mit der Bauteilgeometrie festgelegt.

Je nach Stationsaufbau können Be- und Entladung, Vorreinigung und Trocknung zeitparallel zu anderen Bearbeitungen erfolgen. Die durch den Roboter ausgeführten Werkzeugbearbeitungen laufen nacheinander ab. Die erreichbare Leistung ergibt sich aus dem gesamten Stations- und Roboterablauf.

Es gibt keinen einheitlichen Druckwert für alle FINISHER-Anlagen. Die Angebote enthalten unterschiedliche Auslegungen für Hochdruckreinigung und Entgratung. Pumpenleistung, tatsächlicher Strahldruck, Volumenstrom und Düsen werden auf das Bauteil und die Aufgabe abgestimmt.

Die ausgewerteten Angebote sind für wässrige Reinigungsmedien ausgelegt. Für Spritz- und Hochdruckprozesse müssen die Reiniger nichtschäumend und für die eingesetzte Hochdruckpumpe geeignet sein. Chemie, Werkstoffe und eingetragene Verunreinigungen werden aufeinander abgestimmt.

Je nach Angebot werden getrennte Medienkreisläufe, mehrstufige Filtration, Druckvollstromfilter, Ölabscheider und weitere Aufbereitungssysteme vorgesehen. Die Filterauslegung richtet sich nach Schmutzfracht und Sauberkeitsziel; nicht jede Ausstattung ist in jedem FINISHER enthalten.

Ja. Das MTM Öko-Pack bereitet Spülwasser durch Destillation zur Wiederverwendung in der Endspülung auf und nutzt die zurückgewonnene Wärme zur Beheizung der Prozessmedien. Dadurch unterstützt es einen geringeren Frischwasserbedarf und eine effiziente Energienutzung.

Alternativ kann eine separate Endspülung mit demineralisiertem Wasser, mehrstufiger Filtration und Anbindung an eine vorhandene Wasseraufbereitung integriert werden. Beide Lösungen werden projektspezifisch auf den Spülprozess abgestimmt.

Die Angebote beschreiben unter anderem eine Selbstreinigung beziehungsweise Spülung der Behandlungskammer, glatte Kammerwände und Stripverfahren. In einem Konzept erfolgt der Übergang aus der geschlossenen Spül- und Abblaskammer direkt zur Vakuumtrocknung.

Die untersuchten Konzepte kombinieren Abblasen, beispielsweise mit einem Seitenkanalverdichter oder Druckluft, mit anschließender Vakuumtrocknung. Je nach Angebot ist die Vakuumtrocknung enthalten oder optional. Die Auswahl richtet sich nach Geometrie und Restfeuchteanforderung.

Vakuumtrocknung unterstützt die Entfernung von Feuchtigkeit aus Sacklöchern, Gewindegängen und Kapillaren. Durch die Druckabsenkung verdampft Wasser bei niedrigerer Temperatur. Für die Auslegung sind unter anderem Bauteiltemperatur, Masse und die geforderte Restfeuchte relevant.

Ja, wenn Greifer, Werkstückaufnahmen und Prozessabläufe dafür ausgelegt sind. Die Angebote beschreiben eine textbasierte Teileverwaltung und vorwählbare Waschprogramme. Anzahl, Identifikation und Programmumfang werden für das Projekt festgelegt.

Die Angebote beschreiben nachrüstbare Prozessmodule und anpassbare Werkzeuge beziehungsweise Düsen. In einem Projekt ist zusätzlich eine Offline-Programmierlösung vorgesehen. Die Anpassbarkeit hängt von Bauraum, Roboter, Greifer, Stationen und vorhandenen Schnittstellen ab.

Diese Werte werden für die jeweilige Anwendung bestimmt. Maßgeblich sind Bauteil und Werkstückträger, Greifertraglast, Zugänglichkeit, Prozessdauer und Stationsaufbau. Einzelwerte aus einem Angebot sind keine allgemeinen Leistungsgrenzen der Baureihe.

Sauberkeitsziele und Prüfmethoden werden für das Projekt vereinbart. Die Angebote sehen Waschversuche mit Originalbauteilen als Grundlage für verbindliche Restschmutzzusagen vor. Bei der Entgratung werden die zu behandelnden Bereiche und das erforderliche Ergebnis festgelegt.

Benötigt werden Bauteilzeichnungen oder 3D-Daten, Werkstoff, Abmessungen und Gewicht einschließlich Werkstückträger, Varianten, Verunreinigungen, zu entgratende Bereiche, Sauberkeits- und Trocknungsanforderungen sowie gewünschter Takt, Beladung und Schnittstellen zur Fertigung.

Typische Bauteile und Prozesse

Projektablauf mit MTM

1. Anwendung klären

Bauteil, Verschmutzung, Qualitätsziel, Takt und Folgeprozess erfassen.

2. Machbarkeit bewerten

Verfahren, Roboterhandling, Werkstückaufnahme und Anlagenarchitektur vergleichen.

3. Originalteilversuche

Prozessfenster und Prüfmethode unter realistischen Bedingungen bestätigen.

4. Anlage projektieren

Stationen, Medienkreise, Automation, Sicherheitstechnik und Schnittstellen festlegen.

5. Abnahme vorbereiten

Grenzwerte, Prüfplan, Dokumentation und Schulung verbindlich definieren.

6. Auftrag

MTM GmbH

Die Reinigungsmaschinen von MTM liefern hervorragende Reinigungsergebnisse!

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Anwendungsbereiche

Reinigen nach thermischer Entgratung, Batteriewannen / Batteriekasten, diverse Kleinteile, Entfettung, Oberflächenentfettung, Metallreinigung, Bremssattel, Bremsscheibe, Differentialgehäuse, Differentialgetriebe, Passivierung, Motorträger, Bauteile vor dem Kleben, Baugruppen Auto, Karosserie Teile, ….

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