Anlagen zur Feinstreinigung (RTK)

Die FERA Reinigungsanlage von MTM.
Einkammer-Reinigungsanlagen (FERA, FKA, WEBA)
1. März 2017
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Anlagen zur Feinstreinigung (RTK)

MTM entwickelte die Reinigungsanlage vom Typ RTK mit patentgeschützter Technik:
Die Behandlungsstationen sind bei der RTK Anlage um den für das Teilehandling eingesetzten Roboter platziert.



Aufgabenstellung an MTM:
Gefragt ist eine Reinigungsanlage, welche die Reinigung von Bauteilen durch Tauchbehandlungen realisiert und beste Reinigungsergebnisse garantiert.

Verfahren:
-Die an einer Stelle positionierte Be- und Entladestation verfügt über zwei Ablageplätze, die manuell beschickt werden.
-Die zu reinigenden Teile befinden sich in korbähnlichen Gestellen, in denen Sie durch den Roboter von einer Behandlungsstation zur nächsten befördert werden.
-Durch das Drehen des Teils während des Behandlungsvorgangs kann der Roboter die Reinigungswirkung unterstützen.
 
Reinigungsanlage Typ RTK (Roboter-Tauchkammer-Kreis-Reinigungsanlage)

Die RTK Anlage ist kreisförmig aufgebaut. Die Behandlungskammern sind um den für das Teilehandling eingesetzten Roboter gelegen. Die Behandlungskammern sitzen auf den Vorratstanks. Dies bedeutet, dass stets frisches ungesättigtes Waschmedium aus den Tanks in die Behandlungskammern gepumpt werden kann. Somit ist eine ständige Badbewegung gesichert.

Verfahrensablauf:
An der Be- und Entladestation befinden sich zwei getrennte Schmutzig-Sauber Ablageplätze.
Nach Freigabe erfolgt die manuelle Beschickung der Teilereinigungsanlage. Dabei wird der eine der beiden Ablageplätze mit einem verunreinigten Werkstück beladen, der andere mit einem gereinigten Teil entladen.
Die zu reinigenden Werkstücke (z.B. Stahlringe), befinden sich dabei in einem korbähnlichen Gestell, welches vom Roboter mittels Greifer zu den einzelnen Behandlungsstationen der Reinigungsanlage gefördert wird.
Der Roboter schwenkt mit dem Waschgut zur ersten Behandlungsstation und taucht das Werkstück, das eine maximale Abmessung von Ø150x450mm sowie ein Chargengewicht von höchstens 5kg haben kann, in die Behandlungskammer.

Die Verfahrensschritte FI-Waschen, Spritz-Waschen, Ultraschall-Waschen, Tauchspülen, Spritzsprühen mit bauseitigem DI-Wasser sowie Erwärmen mit Infrarotstrahlern und Vakuumtrocknen können dabei problemlos in der Industrie-Reinigungsanlage realisiert werden. Zur Unterstützung der Reinigungswirkung werden die Metallteile während des Behandlungsvorgangs gedreht.
Nach Beendigung des ersten Verfahrensschritts schwenkt der Roboter mit dem zu reinigenden Teil zur nächsten Behandlungsstation. Bei einigen Stationen wird das Werkstück vom Roboter in der Behandlungskammer abgesetzt. Dieses erfolgt zum Beispiel beim Vakuumtrocknen, um die Behandlungskammer luftdicht verschließen zu können. Ein Vorteil der Vakuumtrocknung gegenüber der Heißlufttrocknung ist dabei, dass auch Teile mit schwieriger Geometrie nahezu trocken werden. Hinzu kommt, dass das Waschgut beim Vakuumtrocknen abkühlt. Außerdem ist die Vakuumtrocknung bestens für das Trocknen bei kürzesten Taktzeiten geeignet.
Nach Durchlaufen aller Behandlungsstationen schwenkt der Roboter zur Entladeposition und stellt das Gestell mit dem gereinigten Werkstück ab, wo es manuell entladen wird. Die gesamte RTK-Reinigungsanlage, die einzelnen Behandlungsstationen einschließlich des Roboters, befinden sich auf einem Gestell mit integrierter Bodenwanne. Zwischen den einzelnen Behandlungsstationen befinden sich zusätzlich Tropfbleche.
Um optimale und bedienerfreundliche Wartungsarbeiten zu ermöglichen, ist die schutzwandverkleidete Teilereinigungsanlage mit zwei Wartungstüren ausgestattet.